VolksBühne-Preis
Regelmäßig verleiht die Kasseler VolksBühne mit Unterstützung der Städtischen Werke AG den mit 1.000 EUR dotierten VolksBühne-Preis. Der jeweilige Preisträger wird von den Mitgliedern des Vereins und der Kasseler Bevölkerung gewählt.
Vergaberichtlinien für denVolksBühne-Preis
gefördert durch die Städtische Werke AG
Nina Bernsteiner
Sängerin
In Graz geboren, absolvierte Nina Bernsteiner an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien von 2006 bis 2008 ein Studium der Fächer Oper, Musical sowie Lied und Oratorium. Das Diplom in Operngesang schloss sie mit Auszeichnung ab. Am Konservatorium der Privatuniversität Wien belegte sie daraufhin in den Jahren 2006 bis 2008 ein Masterstudium in Lied und Oratorium. Darüber hinaus besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Künstlern. Studienbegleitend nahm sie erfolgreich an Gesangswettbewerben in unterschiedlichen europäischen Ländern teil und belegte dabei meist vorderste Plätze. Auch im Lied und im Oratoriumsbereich bewies sie ihre Vielseitigkeit. Bevor Nina Bernsteiner zur Spielzeit 2009/10 als festes Ensemblemitglied ans Staatstheater Kassel wechselte, war sie Stipendiatin an der Oper Frankfurt. Auf der Kasseler Opernbühne sang sie zuletzt Angelica in Orlando, Julia in Der Vetter aus Dingsda, Vitellia in La Clemenza di Tito, Gretel in Hänsel und Gretel und Kleopatra in Julius Cäsar in Ägypten. Die letzten drei Partien wird die Sopranistin auch in den Wiederaufnahmen der Spielzeit 2011/12 übernehmen. Darüber hinaus wird sie u. a. in Die Zauberflöte (Pamina), La Bohème (Musetta) und in der Titelrolle von Scarlattis Barockoper Griselda zu hören sein.
Nina Bernsteiner wurde der VolksBühne-Preis am 18. September 2011 überreicht.
Agnes Mann
Schauspielerin
Geboren 1980 in Berlin, studierte an der "Ernst Busch" Hochschule für Schauspielkunst. Danach ging sie für Engagements nach Berlin und Köln, wo sie unter anderem die Helena in Ein Sommernachtstraum (Regie: Christoph Frick), die Amelia in Bernada Albas Haus (Regie: Hans Neuenfels) und auch unter Jürgen Gosch spielte. 2005 bekam sie den Bensheimer Theaterpreis für ihre Rolle als Klytaimestra in Iphigenie Orest Iphigenie. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Agnes Mann am Staatstheater Kassel engagiert. Im Sommer 2008 wurde sie mit dem Nachswuchspreis der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e. V. ausgezeichnet. In der aktuellen Kritikerumfrage von "Theater heute" war sie als Ilse in FRÜHLINGS ERWACHEN als beste Nachwuchskünstlerin" nominiert.
Lona Culmer-Schellbach
Mezzosopran
Die aus Florida, USA, stammende Sopranistin studierte an der Florida State University, Tallahassee, an der Mannes School of Music in New York und am Mozarteum in Salzburg, wo sie ihr Operndiplom mit Auszeichnung und einem Würdigungspreis des zuständigen österreichischen Ministers bekam. Lona Culmer-Schellbach war Preisträgerin bei Gesangswettbewerben in Barcelona, Salzburg und Paris.
Das Stimmfach der Sopranistin weist eine große Bandbreite auf. Am Kasseler Staatstheater ist die Sopranistin seit 1989 fest engagiert und stand bis heute in mehr als 50 verschiedenen Rollen auf der Kasseler Opernbühne.
Außerhalb Kassels trat sie u. a. an den Opernhäusern in Wien, Paris, Berlin, Dresden und Frankfurt auf, wirkte bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Santa Fe, New Mexiko, mit und ist auch als Liedsängerin sehr erfolgreich. In der Spielzeit 2009/10 verkörperte sie im Musical SOUTH PACIFIC sehr erfolgreich die Bloody Mary, die Magdalene in den MEISTERSÄNGERN und die Marthe Schwerdtlein in FAUST. Für diese Leistungen erhielt sie den Publikumspreis 2010.
In der neuen Saison wird sie als Goneril in LEAR, als Gertrud in HÄNSEL UND GRETEL und als Ortrud in LOHENGRIN zu erleben sein.
Hier ist Sie bei der Preisverleihung im Anschluss an die Vorstellung South Pacific zu sehen.
www.lona-culmer-schellbach.de
Jürgen Wink
Schauspieler
Jürgen Wink gehörte seit 1997 zum Schauspielensemble der Städtischen Bühnen Münster, nachdem er an den Bühnen der Stadt Kiel und zuvor viele Jahre in der Freien Theaterszene Berlins spielte. In Münster gab er u.a. BAUMEISTER SOLNESS in dem gleichnamigen Stück von Henrik Ibsen und Malvolio in Shakespeares Was ihr wollt. In der letztgenannten Rolle war er auch am Staatstheater Kassel zu sehen, wo er seit der Spielzeit 2004/2005 zum Schauspielensemble gehört.
Hier ist er mit dem 1. Vorsitzenden der VolksBühne, Jürgen Fechner (r.) zu sehen.
Stefan Adam
Bariton
Nach Abitur und dem Diplom zum Kirchenmusiker an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf studierte der Bariton Stefan Adam Gesang an der Hochschule für Musik Köln bei Kammersängerin Prof. Edda Moser, Dietger Jacob und Kammersänger Prof. Kurt Moll. Die künstlerische Abschlussprüfung erfolgte mit Auszeichnung. Seine künstlerische Tätigkeit lag zunächst schwerpunktmäßig in den Bereichen Lied, Konzert und Oratorium (hier u. a. Mitwirkung bei Uraufführungen großer oratorischer Werke in Düsseldorf und Köln sowie beim 4. Internationalen Schumann-Fest in Düsseldorf). Von 1988 bis 1999 war Stefan Adam Mitglied im Vokalensemble 3MAL NEU" des Düsseldorfer Komponisten und Kirchenmusikdirektors Prof. Oskar Gottlieb Blarr.Erste Bühnenerfahrungen sammelte er während des Studium in der Opernschule Köln, wo er u. a. mit Prof. Jacob Jenisch, Dr. Michael Hampe und Andreas Homoki arbeitete. Meisterkurse bei Kammersänger Theo Adam und Prof. Dr. Franz Müller-Heuser und Liedgestaltungsstudien bei Prof. Jürgen Glauß ergänzten und erweiterten seine Ausbildung.Schon während des Studiums erhielt Stefan Adam sein erstes Festengagement am Theater Hagen, dem er von 1994 bis 2001 verbunden war. Während dieser Zeit führten ihn Gastverträge an die Theater in Essen, Münster und Flensburg. Seit der Spielzeit 2001/2002 gehörte er dem Ensemble der Städtischen Bühnen Münster an. Von 2004/2005 bis zu seinem Wechsel an die Staatsoper Hannover in der Spielzeit 2009/2010 war Stefan Adam Ensemblemitglied am Staatstheater in Kassel.
Stefan Adam hat mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Leon Botstein (New York), Hellmuth Rilling (Stuttgart), Peter Neumann (Köln), Ernest Martinez-Izquierdo (Pamplona), Will Humburg (Catania), Prof. David de Villier (Essen), Gerhard Markson (Dublin), Roberto Paternostro, Eiji Oue (Hannover/Barcelona), Patrik Ringborg (Kassel), Georg Fritzsch (Kiel) und Marcus R. Bosch gearbeitet. Dabei hat er ebenfalls mit namhaften Orchestern musizieren können, wie dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Staatsorchester Kassel, dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Collegium Cartusianum Köln, dem Orquestra sinfonica de Barcelona i nacional de Catalunya, dem Orquesta Sinfònica de Navarra Pablo Sarasate, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, der Philharmonie Essen, der Radiophilharmonie Hannover des NDR und dem Orchestra del Teatro Massimo Bellini Catania.
Wichtige Regisseure in seiner bisherigen Laufbahn waren Dietrich Hilsdorf, Gabriele Rech, Dominik Neuner, Andreas Homoki und Christoph Meyer.
Auslandsreisen führten ihn in jüngster Vergangenheit mit Beethovens 9. Sinfonie nach Pamplona und Barcelona sowie mit der Partie des Orest in Richard Strauss »Elektra« und dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms ans Teatro Massimo Bellini nach Catania.
In der Spielzeit 2010/2011 kehrt Stefan Adam für die Wiederaufnahme von Richard Wagners Oper DER FLIEGENDE HOLLÄNDER als Gast ans Staatstheater Kassel zurück, wo er erneut die Partie des Holländers singen wird.
2010 schenkte Stefan Adam der Kasseler VolksBühne einen Liederabend zum 60. Jubiläum des Vereins.
www.stefan-adam-bariton.de
Nico Link
Der Schauspieler wurde 1976 in Plauen geboren und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Nach Gastengagements in Theater und Fernsehen war er zunächst am Schauspiel Essen fest engagiert. Von der Spielzeit 2004/2005 bis 2009/2010 war er am Staatstheater Kassel tätig.
Therese Dörr
Bei der Wahl zum beliebtesten Darsteller 2007 haben die Mitglieder der VolksBühne Therese Dörr als Preisträgerin bestimmt. Die gebürtige Westfälin wirkte in vielen Produktionen des Staatstheaters mit. Herausragend waren ihre Leistungen u. a. in Die Schändung, Blackbird und Vor Sonnenaufgang. Mit Beginn der Spielzeit 2008 / 09 wechselte Therese Dörr ans Schauspiel Essen, bleibt dem Staatstheater Kassel aber weiterhin als Gast verbunden.
Horst Lateika
Der aus dem Ruhrgebiet stammende Künstler ist seit 1982 - nicht nur - in Kassel tätig. Zunächst als Schauspieler, hat er später auch als Direktor der Komödie Kassel die Kulturzene geprägt. Dazwischen war er immer wieder auch in TV-Rollen zu sehen oder als Synchronsprecher zu hören.
Mit ihm in der Hauptrolle, wurde Das Herz eines Boxers zuletzt mehr als fünfzig mal am Staatstheater aufgeführt.
Zu seinem 50. Bühnenjubiläum erhielt Horst Lateika 2007 den VolksBühne-Preis
Herwig Lucas
Schauspielausbildung in München.
Mehrjährige Engagements in Landshut, Wilhelmshaven, Kassel.
Gastengagements in Hannover, Lübeck, Wuppertal, Kaiserslautern, Osnabrück, Wiesbaden, Bad Hersfelder Festspiele.
Rollen von Romeo über Hitler (George Tabori: "Mein Kampf") bis Prof. Higgins ("My Fair Lady"). Von der Klamotte bis zur Welturaufführung ("Henrik" in Lars Norén: "Eintagswesen")
1. Preis der Volksbühne 1996
Ehrenpreis der Volksbühne 2006
2010 schenkte Herwig Lucas der Kasseler VolksBühne einen Solo-Abend seines Programms Wilhelm Busch zum 60. Jubiläum des Vereins.
www.herwiglucas.de
Dieter Hönig
Sänger
Geboren und aufgewachsen in Stuttgart, studierte Dieter Hönig zunächst Betriebswirtschaft, bevor er ein Gesangsstudium mit der Ausbildung zum Opernsänger an der Stuttgarter Musikhochschule begann.
1971 wurde er unter Gerd Albrecht an das Staatstheater Kassel engagiert und ist hier seitdem als Bass mit sehr breit gefächertem Rollenspektrum tätig. Hönigs Schwerpunkte liegen in der Mozart-Oper, bei Rossini und Wagner. Wichtige Partien waren außerdem: Kaspar (Freischütz), Rocco (Fidelio), Mephisto (Margarete), van Bett (Zar und Zimmermann), La Roche (Capriccio), Archibaldo (LAmore Dei Tre Rè), Doktor (Wozzeck), Schigolch (Lulu).
Dieter Hönig ist ebenso in Operette und Musical tätig. Gastverpflichtungen führten Hönig u.a. an die Bühnen von Madrid, Lissabon, Düsseldorf, Stuttgart, Essen, Bremen, Saarbrücken und Weimar.
Vergaberichtlinien
2011
2010
2009
2008
Schauspieler & Theaterdirektor
2007